Düsseldorf gegen rechte Gewalt!

Am 3. Juni 2006 wollen Rechtsextreme durch die Landeshauptstadt marschieren und aus Anlass der bevorstehenden Fußballweltmeisterschaft auf sich aufmerksam machen.
„Das wollen wir nicht!", sagt ein breites Bündnis von Bürgerinnen und Bürgern.
Das Bündnis knüpft damit an das breite Bürgerbündnis des Jahres 2000 an. Auch damals wollten Rechtsradikale durch Düsseldorf marschieren, doch wir in Düsseldorf haben uns das nicht bieten lassen. Wir sind damals unter dem Motto „Düsseldorf gegen rechte Gewalt!" zu einer großen und eindrucksvollen Demonstration zusammen gekommen.
In der Tradition dieser Demonstration sagen die Düsseldorfer und Düsseldorferinnen auch heute wieder ganz deutlich:
„Wir sind Bürgerinnen und Bürger einer weltoffenen und ausländerfreundlichen Stadt. Wir wollen zeigen, dass wir Rechtsextreme und Neo-Nazis in unserer Stadt nicht haben wollen."

Deshalb rufen wir auf zu einer einstündigen Kundgebung

„Düsseldorf gegen rechte Gewalt!"

3. Juni, 12 Uhr, vor der Johanneskirche, Martin-Luther-Platz.

Keiner sollte zu Hause bleiben. Jeder kann sich sicher fühlen. Wir demonstrieren friedlich und zeigen der Welt: Unser Düsseldorf hat keinen Platz für Rechtsextreme. Treten Sie bitte mit dafür ein, dass Düsseldorf eine weltoffene und ausländerfreundliche Stadt bleibt, in der für rechtsradikale Gedanken kein Platz ist.

Superintendentin Pfarrerin Cornelia Oßwald und
Stadtdechant Monsignore Rolf Steinhäuser
Moderatoren des Bürgerbündnisses „Düsseldorf gegen rechte Gewalt!"

Was Sie tun können:

• Laden Sie Freunde und Bekannte zum 3. Juni vor die Johanneskirche, Martin-Luther-Platz, ein.
• Geben Sie dieses Flugblatt weiter oder hängen Sie dieses Flugblatt sichtbar an ein Fenster Ihrer Wohnung und zeigen Sie so, dass sie mit den Rechtsextremen nichts zu tun haben wollen.
• Wenn Sie zufällig in der Nähe des Aufmarsches der Rechtsextremen sind: Drehen Sie sich um, zeigen Sie ihnen die kalte Schulter.

Bürgerbündnis „Düsseldorf gegen rechte Gewalt!"
evangelisch in Düsseldorf, Katholische Kirche in Düsseldorf, Jüdische Gemeinde, DGB-Gewerkschaften, CDU, SPD, GRÜNE, FDP, Linke Liste, Ausländerbeirat, Heimat- und Bürgervereine, Förderkreis der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf, Jugendring Düsseldorf, Düsseldorfer Appell
Alle Unterstützer im Internet unter www.kirche-in-duesseldorf.de.

ViSdP:
Superintendentin Pfarrerin Cornelia Oßwald, Stadtdechant Monsignore Rolf Steinhäuser Bündnis „Düsseldorf gegen rechte Gewalt!'

Düsseldorf gegen rechte Gewalt

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